Notizen zum Roman

Über den Dächern von Madrid …

Nach seinen drei Krimis um den ehemaligen Inspektor Vicente Alapont, die im Gmeiner-Verlag in Deutschland erschienen sind, hatte Daniel Izquierdo-Hänni den Wunsch, als Autor einen Schritt weiterzugehen und sich weiterzuentwickeln. Will heissen, einen anderen Schreibstil auszuprobieren, einen frischen Protagonisten zu schaffen und sich an einer neuen Art von Plot zu versuchen. Kurzum: Weniger Krimi, mehr Roman. Geblieben ist, und dies liegt in der Natur des Schweiz-spanischen Doppelbürgers, der literarische Brückenschlag zwischen den unterschiedlichen Kulturen – allerdings mit einem Perspektiven- und Ortswechsel zugleich.

Im Gegensatz zu Alapont handelt es sich bei Marc Riva erstens um einen Investigativ-Journalisten und zweitens um einen Schweizer Staatsbürger. Die Gedankengänge und Erfahrungen, die Riva während eines Aufenthaltes in der spanischen Hauptstadt Madrid sammelt, formuliert Izquierdo-Hänni in einer saloppen Ich-Form, in welcher die Sätze nicht immer grammatikalisch korrekt abgerundet sind. Ergänzt wird diese Erste-Person-Perspektive durch die Beschreibung der anderen Figuren in korrekter dritter Form sowie durch ein paar ausgewählte Presseartikel, die von Marc Riva gezeichnet sind. Diese sollen der Leserschaft des Romans das spanische Lebensgefühl zusätzlich näherbringen.

… und in den Kneipen der spanischen Hauptstadt.

«Mit meinem neuen Roman möchte ich weniger eine gradlinige Geschichte erzählen als in meiner Alapont-Trilogie, sondern vielmehr die Lesenden mit in eine Welt eintauchen lassen. Ein Universum, bei dem sich alles um klassische Kunst dreht, von zahlreichen Figuren belebt wird und Madrid als Schauplatz hat», begründet Daniel Izquierdo-Hänni seinen Roman.

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